Muskauer Faltenbogen



Der Muskauer Faltenbogen ist eine fast ideal zungenförmige Stauchendmoräne von etwa 20 km Breite. Geographisch bildet er einen unselbständigen, älteren Teil des in der Saale - Kaltzeit gebildeten Lausitzer Grenzwalls

Seine Entstehung verdankt der Faltenbogen einem Zungengletscher. Zu Beginn des zweiten Eisvorstoßes bewegte sich ein etwa 20 km breiter einzelner Gletscher  schneller aus der von Norden heranrückenden Inlandeisfront nach Süden. Der Gletscher übte vor allem durch sein Eigengewicht einen gewaltigen Druck auf seinen Untergrund aus. Infolgedessen wurden die Sand-, Ton- und Kohleschichten unter und vor dem Gletscher in Form von Falten und Schuppen deformiert. der Stauchungsprozess wiederholte sich mindestens drei Mal. Später wurde der Faltenbogen durch nachrückendes Eis überfahren und stark eingeebnet.

Besonders die aufgestauchten Braunkohleflöze prägen heute durch die über ihnen entstandenen Gieser das Landschaftsbild.

Der Faltenbogen ist schutzwürdig als Geotop und als ökologisch vielfältiger  Lebensraum.   

 

Home

Über uns

Unsere Angebote

Aktuelles

Ausstellungen

Ton

Kohle

Eisenerz

Holz

Wald / Jagd

Faltenbogen

Unsere Nachbarn

Impressum 

 Stand: 10-02-11