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Kohle
- Rohstoff des
Industriezeitalters -
Ein
Alaunbergwerk, das bei Muskau kohlebegleitende Alauntone gewonnen hatte, wird
bereits 1595 erwähnt, so dass Kleinbergbau auf Kohle zu früherer Zeit nicht
unwahrscheinlich ist. Auf Grund tiefreichender Lagerungsstörungen treten hier
die tertiären Braunkohlenflöze zutage Diese glazitektonische Großdeformation
im Bereich der Standesherrschaft ist wohl im Zuge der geologischen
Landeskartierung von Preußen um 1927 als ,,Muskauer Faltenbogen’’ bekannt
geworden.
Der
Muskauer Faltenbogen ist mit 250 km² Größe und einer nachgewiesenen
Störungstiefe von
236 m unter Gelände eine der ganz großen glazitektonischen Strukturen im
nordischen Vereisungsgebiet Mitteleuropas. Im Jahre 1843 wurde in der Grube
,,Julius’’ bei Wolfshain der Bergbau begonnen und bereits 1898 erreichte man
in der Grube ,,Conrad’’ bei Groß Kölzig mit der 22. Sohle eine Tiefe von
107 m unter Rasensohle.
In Summe gab es hier etwa 60 Gruben bzw. Abbaufelder in den Bereichen
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Wolfshain,
Friedrichshain, Groß Kölzig, Döbern
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Weißwasser,
Groß Düben, Trebendorf
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Lugknitz,
Tschöpeln, Triebel, Teuplitz
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