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Wir über uns
Der Anfang
Am 30.12.1995 gründete sich aus der Gruppe Ortsgeschichte
Krauschwitz der Förderverein Heimatmuseum Krauschwitz e. V. , der später in
Förderverein Museum Sagar e. V. umbenannt wurden. Fördermittel der Euroregion
Neiße Zittau, des Staatlichen Amtes für Ländliche Neuordnung Kamenz und der
Sächsischen Landesstelle für Museumswesen Chemnitz waren die finanzielle Basis
für die schrittweise Umsetzung aller Konzepte.

Verein, Freunde und Mitarbeiter im Jahr 2003
Unser
Standort

Naturressourcen
und menschliche Schöpferkraft im Zusammenhang mit
politischen und
wirtschaftlichen Abläufen führen zu einer ganz bestimmten
regionalen
Entwicklung .
Die Wirtschaftsstruktur der Standesherrschaft Muskau basierte auf den
Rohstoffen
Ton , Eisenerz und Holz . Deren Gewinnung und Verarbeitung
ist das Thema unserer
Ausstellung .
Das Herzstück der forst- und agrarhistorischen Schauanlage ist ein über 110 Jahre
altes 70-er-vertikal- Sägegatter .
Das gesamte Objekt auf einer Fläche von 1 ha , gelegen am Mühlteich im
Zentrum der Ortschaft Sagar , wird von den Mitgliedern des
Fördervereins Museum Sagar e.V. ehrenamtlich geführt und
betreut.
Unser Museum ist seit 2004 behindertengerecht
ausgebaut und mit einer Blindenleitspur
versehen.

Überwältigt von einem gemütlichen Nachmittag im Museum für
Handwerk und Gewerbe Sagar, hier folgende Information: Durchdacht und
sehr gut gelungen ist den wenigen Menschen, die dort zumeist ehrenamtlich tätig
sind, das Projekt „Leitlinien für blinde Besucher“! Ich, selbst betroffen,
war in der Lage mir das Museum allein zu erschließen. Bereits noch im
Freien findet man mit dem Langstock ohne weiteres Eingang und Kasse und wenn
gewünscht Ansprechpartner. Und das auf DIN gerechten Leitwegen für Blinde, welche
aus Riffelsteinen, wie sie in Städten Verwendung finden gebaut sind. Auf Grund dieser
wertvollen Orientierungshilfe, die sehr gut mit dem Stock zu ertasten ist, hat
man die Möglichkeit alle Schauobjekte zu erreichen. Wirklich gut überschaubar
und ansehenswert durch die Erlaubnis, alle Dinge anfassen zu dürfen. Unbedingt empfehlenswert ist eine
Voranmeldung. Dann ist trotz guter Orientierungsmöglichkeit eine Führung durch
Fachkräfte möglich, die hiesiges Wissen vermitteln. Weiterhin ist nach
Absprache sogar eine gemütliche Kaffeetafel verfügbar. Ein Kulturerlebnis, ganz
besonderer Art, natürlich nicht nur für blinde Menschen, welches sich unbedingt
lohnt.
Eindrücke geschildert von Sonja Kutsche (Blinden- und
Sehbehindertenverband e. V., Weißwasser)
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