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 Stand: 17-08-10

Wir über uns

Der Anfang

Am 30.12.1995 gründete sich aus der Gruppe Ortsgeschichte Krauschwitz der Förderverein Heimatmuseum Krauschwitz e. V. , der später in Förderverein Museum Sagar e. V. umbenannt wurden. Fördermittel der Euroregion Neiße Zittau, des Staatlichen Amtes für Ländliche Neuordnung Kamenz und der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen Chemnitz waren die finanzielle Basis für die schrittweise Umsetzung aller Konzepte.

Verein, Freunde und Mitarbeiter im Jahr 2003

 

Unser Standort


                                                                                                    
Im SägewerkNaturressourcen und menschliche Schöpferkraft im Zusammenhang mit politischen und wirtschaftlichen Abläufen führen zu einer ganz bestimmten regionalen Entwicklung .
Die Wirtschaftsstruktur der Standesherrschaft Muskau basierte auf den Rohstoffen Ton , Eisenerz und Holz . Deren Gewinnung und Verarbeitung ist das Thema unserer Ausstellung .
Das Herzstück der forst- und agrarhistorischen Schauanlage ist ein über 110 Jahre altes 70-er-vertikal- Sägegatter .
Das gesamte Objekt auf einer Fläche von 1 ha , gelegen am Mühlteich im Zentrum der Ortschaft Sagar , wird von den Mitgliedern des Fördervereins Museum Sagar e.V. ehrenamtlich geführt und betreut.                                                                                                                                              
 

 

Unser Museum ist seit 2004 behindertengerecht ausgebaut und mit einer Blindenleitspur versehen.

Überwältigt von einem gemütlichen Nachmittag im Museum für Handwerk und Gewerbe Sagar, hier folgende Information: Durchdacht und sehr gut gelungen ist den wenigen Menschen, die dort zumeist ehrenamtlich tätig sind, das Projekt „Leitlinien für blinde Besucher“! Ich, selbst betroffen, war in der Lage mir das Museum allein zu erschließen. Bereits noch im Freien findet man mit dem Langstock ohne weiteres Eingang und Kasse und wenn gewünscht Ansprechpartner. Und das auf DIN gerechten Leitwegen für Blinde, welche aus Riffelsteinen, wie sie in Städten Verwendung finden gebaut sind. Auf Grund dieser wertvollen Orientierungshilfe, die sehr gut mit dem Stock zu ertasten ist, hat man die Möglichkeit  alle Schauobjekte zu erreichen. Wirklich gut überschaubar und ansehenswert durch die Erlaubnis, alle Dinge anfassen zu dürfen. Unbedingt empfehlenswert ist eine Voranmeldung. Dann ist trotz guter Orientierungsmöglichkeit eine Führung durch Fachkräfte möglich, die hiesiges Wissen vermitteln. Weiterhin ist nach Absprache sogar eine gemütliche Kaffeetafel verfügbar. Ein Kulturerlebnis, ganz besonderer Art, natürlich nicht nur für blinde Menschen, welches sich unbedingt lohnt.

Eindrücke geschildert von Sonja Kutsche (Blinden- und Sehbehindertenverband e. V., Weißwasser)